Neben dem Bier aus unserer Hausbrauerei, findet sich in den Haushalten meiner engen Familienangehörigen im Allgemeinen noch jeweils min. 2-3 verschiedene Biere.
Den Anfang in dieser Reihe macht das Bellheimer Lord. Die Ursprünge der Brauerei Park Bellheimer AG gehen bis 1865 zurück, das Bellheimer Lord wird aber erst seit 2001 gebraut. Normalerweise trinke ich ja Pils nur als 0,33l aus der Flasche, aber beim Bellheimer Lord gehen auch 0,5l gut weg. Das Bier ist relativ mild und hat einen ganz leichten Hopfengeschmack, der sagt mir richtig zu. Ab gesehen vom Vogelbräu ist dies das einzige Pilsner, was ich im Moment regelmäßig trinke.
geschrieben am 30. April 2009 um 21:06 Uhr von Philip
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Natürlich haben auch wir den Tag des Bieres nicht vergessen. Eine kleine Gruppe meiner Arbeitskollegen würdigte diesen bedeutenden Tag mit mir - und mit 2x 5l Vogelbier. Es gab Pils (ganzjährig) und ein richtig süffiges Lagerbier.
Einzig und allein die Auswahl an Biergläsern im Büro lässt zu wünschen übrig, also habe ich mir selbst was mitgebracht.
geschrieben am 25. April 2009 um 19:30 Uhr von Philip
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In einem Anflug von Verrücktheit habe ich letztens beim Einkauf im Lidl zwei Bier der Hausmarke Grafenwalder mitgenommen.

Das “Premium” Pils Grafenwalder Gold schmeckt nach Hopfen, mehr auch nicht… Allein die Plastikflasche ist schon absolut mies…
Das “Hefe Weissbier” geht natürlich nicht direkt aus der Plastikflasche, statt dessen gibts ein Eichbaum-Glas, in meine normalen Weizen-Gläser kommt das ja nicht! Die Krone ist mal nicht vorhanden. Und der Geschmack…, der hat hier niemanden an Weißbier erinnert… leider nicht mal an Bier 
geschrieben am 26. Dezember 2008 um 22:31 Uhr von Philip
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Flensburger stellt sich gleich mal besonders harten Anforderungen. In der 0,33l Bügelflasche gibt es auch Weizenbier: “Naturtrüb & Frisch”. Gegen die Frische ist nichts einzuwenden, aber richtig naturtrüb ist das Bier irgendwie nicht - zumindest kann man noch relativ gut durchsehen (ein Kristallweizen ist es aber auch nicht). Das Prädikat “nördlichstes Weizen der Republik” verdient es aber auf jeden Fall, denn prikelnd ist es allemal. Auch die Gratwanderung zwischen herb (nordisch) und fruchtig (Weizen) gelingt perfekt. An das Bier könnte ich mich gewöhnen - aber Weizenbier aus der Flasche bleibt ein Tabu!
Dagegen kann man das Flensburger Gold problemlos aus der Flasche trinken. Es ist natürlich ein Pilsner, mit 4,8% hat es für ein “mildes” Bier relativ viel Alkohol, aber mild bezieht sich hier wohl nur auf den Geschmack - der ist ganz und gar nicht typisch nordisch herb. 2005 wurde das Bier mit dem Goldenen Preis der DLG ausgezeichnet, durchaus verständlich. Gut an dem Bier ist auch der Kohlensäuregehalt 
Zur Jahreszeit hats zwar nicht gepasst, aber das Flensburger Winterbock musste trotzdem probiert werden. Irgendein Restbestand war noch auffindbar, obwohl es das Bier nur in der Wintersaison gibt - da gehört es auch hin. Mit 7,0% Alkoholgehalt ist es kräftig und auch der Geschmack ist würzig und etwas malzig. Passend für die kalte Jahreszeit - nur will ich dann nicht an der See sein 
Ein weiteres Bier aus der Privatbrauerei Karl Hintz kommt auch in der Bügelflasche daher: das Dithmarscher Pilsener. Es ist deutlich milder als das bereits getestete Dithmarscher Urtyp. Im Alkoholgehalt (4,8%) und bei der Stammwürze (11,6%) sind sich die beiden jedoch sehr ähnlich, auch wenn ich den Urtyp als etwas gehaltvoller empfunden habe und vorziehen würde.
geschrieben am 2. Juni 2008 um 21:29 Uhr von Philip
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Hier möchte ich zwei Biere der Privatbrauerei Karl Hintz aus Marne beschreiben. Leider bin ich damit wieder an der Nordsee gelandet (von Kiel aus dürften das so 80-100km Entfernung sein), zu lokalem Bier kommen wir dann morgen.
Also zurück zu dem Dithmarscher Bier. Zur Auswahl stand erstmal das “Achtern Diek Landbier”, ein Pils zu dem ich leider keine weitere Infos auf Webseiten oder ähnliches gefunden habe. Dabei hat mich der Geschmack stark an das Rothaus Tannenzäpfle erinnert - nur etwas “holziger”. Vielleicht sollte man sich auch hier überlegen auf 0,33l Flaschen umzusteigen, das Bier hat echt Potenzial.
Eben als 0,33l Flasche (aber die kleine knubbelige) gibts das “Dithmarscher Urtyp”, ein schön herbes Lagerbier. Der Alkoholgehalt ist mir 4,9% im üblichen Rahmen, begeistert hat mich hierbei der bittere Nachgeschmack. Ein gutes Bier für Zwischendurch am rauhen Nordsee- (oder Ostsee-) Strand!
geschrieben am 29. Mai 2008 um 22:27 Uhr von Philip
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So kurz vor der EM darf natürlich ein Test von österreicherischem Bier nicht fehlen. An ein Original Stiegl bin ich übrigens durch einen Freund gekommen, der dort freiwillig im Kurz-Exil lebt. Die Grund war recht einfach: wann trinkt man denn in Deutschland noch (gutes) Dosenbier? Normalerweise gar nicht (Dosen sind auch ekelhaft :D)!
Hier haben wir aber eine Ausnahme gemacht. Die Ursprünge der Stiegl-Brauerei gehen bis ins Jahr 1492 (womöglich hatte Kolumbus ja eins dabei, Leif Eriksson hatte mit seinem Met aber sicherlich den geschmacklicheren Erfolg, erm zurück zum Bier… ;)) und heute ist man noch stolz darauf, weiterhin Privatbrauerei zu sein - die größte in ganz Österreich. Ganz oben auf dem Treppchen wird Österreichen bzw. deren Bier jedoch nicht stehen. Es ist mit seiner relativ hellen Farbe zwar relativ geschmackvoll - auch aus der Dose - bietet jedoch leider nichts wirklich besonderes… Das leicht hopfige Bier aus der Salzburger Privaterbrauerei ist also ein Allerweltspils.
geschrieben am 27. Mai 2008 um 16:40 Uhr von Philip
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Auch bei uns wird der Tag des Bieres natürlich nicht vergessen. So war gestern mal wieder ein Besuch im Ettlinger Vogelbräu angesagt. Dort gibt es im Moment neben dem ganzjährigen Pils auch “Bayrisch Helles”. Meine Bestellung wäre beinahe schief gegangen: Ich habe ein Helles bestellt und bekam zur Antwort “1 Pils”. “Erm, nein, ein Helles” - “Ja, also Pils” - “Wie ihr habt kein Bayrisch Helles mehr?” - “Ja doch, aber Helles ist doch Pils…”
Die gute Dame wird das hier wohl nie lesen und ich sehe es ihr auch nach, aber “Helles” ist zwar stark verwandt mit dem Pils, braukunst-historisch jedoch eindeutig das ältere Bier und somit für mich absolut kein “Pils” ;). Und der hopfig, herbe Geschmack des Pils ist nun eindeutig anders.
Mal abgesehen davon, wenn man in Baden ein Helles bestellt, bekommt man normalerweise ein Weißbier oder (außerhalb Bayerns üblicher) ein helles Hefeweizen. Doch darauf müssen wir im Vogel leider noch bis Ende nächsten Monats warten…
geschrieben am 24. April 2008 um 18:09 Uhr von Philip
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Ein weiteres Bier reiht sich bei den Asiaten ein: San Miguel von den Philippinen. Das San Miguel Pale Pilsen gehört zu den meistverkauften Bieren auf der ganzen Welt, war für mich allerdings etwas geschmacksneutral, hatte aber einen interessanten Nachgeschmack. Die Braukunst wurde übrigens von einem Spanier nach Manila gebracht, der Konzern ist heute größter Lebensmittelhersteller in Südostasien.
geschrieben am 18. Februar 2008 um 00:01 Uhr von Philip
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Wieder einmal standen asiatische Biere auf dem Prüfstand, darunter auch Gewinner von internationalen Preisen, doch dazu später mehr.
Begonnen haben wir mit Tsingtao, einer Marke aus China. Die Brauerei wurde 1903 von einem deutschen Siedler gegründet und gehört nach eigenen Angaben (Webseite mit Alterskontrolle!) zu den 10 größten Brauereien der Welt und das Exportprodukt Nummer 1 des gesamten Landes. Zu Beginn der Produktion (1906) konnte man einen Preis in München gewinnen und in den 80ern war man erfolgreich im amerikanischen Markt. Leider mussten wir feststellen, daß man scheinbar nicht so sehr auf Kohlensäure steht - der Hopfen scheint dagegen Hauptbestandteil des Bieres zu sein. Insgesamt war das Bier mit 4,7% Alkoholgehalt absolut nicht überzeugend.
Die indonesische Marke Bintang (”Stern”) befindet sich in guter Gesellschaft: sie gehört zu Heineken, wo unter anderem Biere wie Paulaner, Karlsberg UrPils, Hoepfner oder Amstel dazugehören. Auch hier kommt man auf der Webseite nur mit einer Altersangabe zu den weiteren Informationen - leider auf Indonesisch. Bei dem Pilsner war der Alkoholgehalt mit 4,8% nahe beim Vorgänger und auch hier kam die Kohlensäure wieder etwas zu kurz. Das Bier an sich war relativ geschmacksneutral, manche würden es auch als überaus mild bezeichnen.
Der letzte Kandidat - Chang (”Elefant”) kommt aus Thailand und ist nach eigenen Angaben dort die Topmarke mit über 50% Marktanteil. Besonders stolz ist man auf den Gewinn der “Gold Medal at the 1998 of the Australian International Beer Award”. Dieses Bier hatte mit 5,0% am meisten Alkohol, gesellte sich aber bei “wenig Kohlensäure” und “viel Hopfen” aber auch wieder perfekt zu den Vorgängern. Was uns etwas gewundert hat: eine Krone zu bilden war unmöglich - und das obwohl man das Bier nicht aus der Flasche trinken konnte… bei der Banderole können noch einige Brauerei vieles vom Rothaus Tannenzäpfle lernen.
Leider war nichts überzeugendes dabei, das Singha vom letzten mal war deutlich besser.
geschrieben am 26. Januar 2008 um 15:18 Uhr von Philip
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