Ein weiteres Bier reiht sich bei den Asiaten ein: San Miguel von den Philippinen. Das San Miguel Pale Pilsen gehört zu den meistverkauften Bieren auf der ganzen Welt, war für mich allerdings etwas geschmacksneutral, hatte aber einen interessanten Nachgeschmack. Die Braukunst wurde übrigens von einem Spanier nach Manila gebracht, der Konzern ist heute größter Lebensmittelhersteller in Südostasien.
geschrieben am 18. Februar 2008 um 00:01 Uhr von Philip
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Wieder einmal standen asiatische Biere auf dem Prüfstand, darunter auch Gewinner von internationalen Preisen, doch dazu später mehr.
Begonnen haben wir mit Tsingtao, einer Marke aus China. Die Brauerei wurde 1903 von einem deutschen Siedler gegründet und gehört nach eigenen Angaben (Webseite mit Alterskontrolle!) zu den 10 größten Brauereien der Welt und das Exportprodukt Nummer 1 des gesamten Landes. Zu Beginn der Produktion (1906) konnte man einen Preis in München gewinnen und in den 80ern war man erfolgreich im amerikanischen Markt. Leider mussten wir feststellen, daß man scheinbar nicht so sehr auf Kohlensäure steht - der Hopfen scheint dagegen Hauptbestandteil des Bieres zu sein. Insgesamt war das Bier mit 4,7% Alkoholgehalt absolut nicht überzeugend.
Die indonesische Marke Bintang (”Stern”) befindet sich in guter Gesellschaft: sie gehört zu Heineken, wo unter anderem Biere wie Paulaner, Karlsberg UrPils, Hoepfner oder Amstel dazugehören. Auch hier kommt man auf der Webseite nur mit einer Altersangabe zu den weiteren Informationen - leider auf Indonesisch. Bei dem Pilsner war der Alkoholgehalt mit 4,8% nahe beim Vorgänger und auch hier kam die Kohlensäure wieder etwas zu kurz. Das Bier an sich war relativ geschmacksneutral, manche würden es auch als überaus mild bezeichnen.
Der letzte Kandidat - Chang (”Elefant”) kommt aus Thailand und ist nach eigenen Angaben dort die Topmarke mit über 50% Marktanteil. Besonders stolz ist man auf den Gewinn der “Gold Medal at the 1998 of the Australian International Beer Award”. Dieses Bier hatte mit 5,0% am meisten Alkohol, gesellte sich aber bei “wenig Kohlensäure” und “viel Hopfen” aber auch wieder perfekt zu den Vorgängern. Was uns etwas gewundert hat: eine Krone zu bilden war unmöglich - und das obwohl man das Bier nicht aus der Flasche trinken konnte… bei der Banderole können noch einige Brauerei vieles vom Rothaus Tannenzäpfle lernen.
Leider war nichts überzeugendes dabei, das Singha vom letzten mal war deutlich besser.
geschrieben am 26. Januar 2008 um 15:18 Uhr von Philip
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Der erste Test wird gleich mal richtig schwer. Zur Probe steht ein thailändisches Lagerbier - leider nur eine 0,33l Flasche. Die Brauerei besteht seit 1933 und hat neben Singha: Thai Lager Beer noch einiges anderes im Angebot, darunter ein mildes Lager mit 3,5% und ein “super strong beer” mit 6,4% Volumenprozent Alkoholgehalt. Das von mir gleich getestete hat laut Webseite 5,0% Alkohol und liegt damit etwas unter dem normalen Märzen (auch ein Lagerbier), ist (wahrscheinlich) aber deutlich milder als typisches Pils. Importiert wurde das Bier übrigens über die Niederlande und Inhaltsstoffe sind: natürlich Wasser, Malz und Hopfen…
*plopp*
Ok, wie erwartet: wenig Kohlensäure, geschmacklich ist es etwas lasch, aber nicht unbedingt schlecht. Mild ist es eindeutig, mir etwas zu mild… wie auch immer dann die Light-Version schmeckt. Nachgeschmack gibt es nach meinem Gefühl keinen, vielleicht ist es etwas zu kühl (allerdings wärmer als mein normales Haus- und Hofpils bzw. Weizen ;))
Was mir noch “witziges” am Etikett aufgefallen ist: alles ist komplett englisch, außer die Zutaten, die stehen nochmal gesondert auf Deutsch dabei; thailändisch seh ich gar nicht, dafür folgende Angabe: “33.0cl, 330ml, 0.330l, 11.2 fl. oz.”. Umrechnen fällt schwer, oder? Und der Alkoholgehalt laut Etikett liegt auch bei 6,0% - also fast ein “super strong beer”?
geschrieben am 24. Dezember 2007 um 16:56 Uhr von Philip
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