Archiv für Januar 2008

Asiatische Biere im 3er Pack

Samstag, 26. Januar 2008

Wieder einmal standen asiatische Biere auf dem Prüfstand, darunter auch Gewinner von internationalen Preisen, doch dazu später mehr.
Bintang, Chang, TsingtaoBegonnen haben wir mit Tsingtao, einer Marke aus China. Die Brauerei wurde 1903 von einem deutschen Siedler gegründet und gehört nach eigenen Angaben (Webseite mit Alterskontrolle!) zu den 10 größten Brauereien der Welt und das Exportprodukt Nummer 1 des gesamten Landes. Zu Beginn der Produktion (1906) konnte man einen Preis in München gewinnen und in den 80ern war man erfolgreich im amerikanischen Markt. Leider mussten wir feststellen, daß man scheinbar nicht so sehr auf Kohlensäure steht - der Hopfen scheint dagegen Hauptbestandteil des Bieres zu sein. Insgesamt war das Bier mit 4,7% Alkoholgehalt absolut nicht überzeugend.
Die indonesische Marke Bintang (”Stern”) befindet sich in guter Gesellschaft: sie gehört zu Heineken, wo unter anderem Biere wie Paulaner, Karlsberg UrPils, Hoepfner oder Amstel dazugehören. Auch hier kommt man auf der Webseite nur mit einer Altersangabe zu den weiteren Informationen - leider auf Indonesisch. Bei dem Pilsner war der Alkoholgehalt mit 4,8% nahe beim Vorgänger und auch hier kam die Kohlensäure wieder etwas zu kurz. Das Bier an sich war relativ geschmacksneutral, manche würden es auch als überaus mild bezeichnen.
Der letzte Kandidat - Chang (”Elefant”) kommt aus Thailand und ist nach eigenen Angaben dort die Topmarke mit über 50% Marktanteil. Besonders stolz ist man auf den Gewinn der “Gold Medal at the 1998 of the Australian International Beer Award”. Dieses Bier hatte mit 5,0% am meisten Alkohol, gesellte sich aber bei “wenig Kohlensäure” und “viel Hopfen” aber auch wieder perfekt zu den Vorgängern. Was uns etwas gewundert hat: eine Krone zu bilden war unmöglich - und das obwohl man das Bier nicht aus der Flasche trinken konnte… bei der Banderole können noch einige Brauerei vieles vom Rothaus Tannenzäpfle lernen.
Leider war nichts überzeugendes dabei, das Singha vom letzten mal war deutlich besser.

Eine Auswahl bayrischen Bieres

Donnerstag, 03. Januar 2008

Auswahl bayrischen Bieres

Am letzten Samstag des vergangenen Jahres haben wir uns mal wieder zum gemütlichen Playstation-Spielen getroffen. Die nächsten Kapitel von PoP T2T mussten erledigt werden.

Für einen solchen Tag braucht man natürlich auch genügend “Nahrung” . Und da wir beide die Erfüllung hier nicht in Form von Chips oder ähnlichen Knabberreien sehen, kommt bei uns zu solchen Tagen immer anständiges Bier auf den Tisch.

Da es ein paar Tage vorher eine Lieferung bayrischen Bieres gab, war natürlich klar, was verköstigt werden musste:

Gestartet wurde mit dem wohl überall bekannten (zumindest hier in südlichen Gefilden) Weißbier mit feiner Hefe aus der Erdinger Privatbrauerei. Ein leckeres Weißbier mit 5,3% Alkoholgehalt. Dieses Getränk lässt sich anständig und zügig trinken, da nicht zuviel Kohlensäure enthalten ist. Für unseren Geschmack nicht ganz optimal aber sicher immer einen Kasten wert.

Mit dem nächsten Bier bewegten wir uns dann schon in ganz anderen Geschmackserlebnissen. Hierbei handelte es sich um ein Weizen mit Hefe von der Th. Andorfer Weizenbierbrauerei Passau-Ries. Dieses Bier haben wir das erste Mal als Gschenk direkt aus Passau erhalten. Seitdem finden immer wieder Lieferungen in kleineren Mengen an uns statt. Mit seinem hohen Kohlensäureanteil und einer ordentlichen Menge Hefe trifft dieses edle Gebräu voll und ganz unseren Geschmack. Hier muss jedes Glas genossen werden. Es eignet sich somit nicht als einfacher Durstlöscher sondern muss bewusst geschmeckt werden. Hierfür wird natürlich auch das Spielen unterbrochen. Gut gekühlt, war es eine Freude gemeinsam anzustoßen und zu genießen.

Zum Abschluß gab es das beste Weissbier Münchens. Dieser Meinung eines Arbeitskollegen schließe ich mich gerne an. Ich spreche natürlich vom Augustiner Weissbier aus der ältesten Brauerei Münchens. Ein bernsteinfarbenes Bier mit 5,4%. Ein unserer Meinung nach mildes Bier von dem man gerne viel trinkt. Leider ist dieses Bier hier selten zu bekommen und von daher ist und bleibt jedes Glas etwas Besonderes.

Unser Favorit ist seit Jahren das Andorfer Weizen was sich auch an diesem Wochenende wieder bestätigt hat. Ein aus getränketechnischer Sicht wirklich gelungener Tag.